Tapetenwechsel (Changement d’Adresse, 2006)

Dienstag, Juli 21, 2009

Und gestern dieser Film, wo Anne in Paris lebt, wo David, Hornist in einem Orchester nach Paris zieht, die Paris-Postkarten in Großformat anschaut, am Anfang des Films und an eine Wand eine Wohnungsanzeige hängt. Und Anne sieht es, lädt ihn ein, in die Wohnung “eines Freundes”, zum anschauen, die ihre ist und wohnt dann mit ihm zusammen, in einer Wohnung, wo es keine Türen gibt, wo sie sich ineinander verlieben und es nicht merken, weil beide auch in andere Menschen verliebt sind, die sie unglücklich machen. Lange. Ein Jahr oder länger. Und David und Anne haben Sex, aber denken dabei an die Anderen und David ist so ein schöner Mann, nicht, weil er unbedingt so schön ist, aber weil er so gut ist und schöne Kleidung anhat. Und Anne ist so selbstbewusst und hübsch und diese Wohnung und wie sie zusammen wohnen, leben und wie sie voneinander sprechen, das berührt alles so sehr.




Und es ist ein französischer Film und ich glaube einer der wenigen, die wirklich toll sind. Oder die ich gut finde. Und David, dieser tolle Schauspieler, der ist auch noch der Regisseur und hat das Drehbuch geschrieben.

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“People sometimes say that the way things happen in the movies is unreal, but actually, it's the way things happen to you in life that's unreal. The movies make emotions look strong and real, whereas when things really do happen to you, it's like you're watching television -- you don't feel anything.” - Andy Warhol