Shanghai II, November 2013

Mittwoch, September 03, 2014


Einmal in den Flieger steigen und ankommen. Wie schnell das heutzutage geht. In einer großen fremden Stadt auf einem anderen Kontinent. Erst einmal zwei Tage alleine. Angst und dann Freiheit, aber auch das Vermissen des Teilens. Shanghai war dennoch toll.

Mit dem Taxi erstmal zum Hostel und selbst der Taxifahrer wusste nicht so genau, wo ich hinmusste. Von da aus schon einmal einen tollen Blick auf diese Fremde.
 
Wenn man in ein so fremdes Land kommt oder einen so fremden Kontinent, und das das erste Mal, ist man erst einmal überfordert. Meine Hostelzimmermitbewohner waren natürlich Asiaten und ich stand um dem zu entkommen einfach auf der Dachterasse des Hostels und war überwältigt. Aus den Fenstern des gegenüberliegenden Hochhauses wurden Handüchter gehängt und auf der Dachterasse waren Bettlaken zum Trocknen aufgehängt und zumindest das war vertraut. Aber allein diese Größe, die gigantischen Hochhäuser und die fremde Sprache... Schon alleine Aufzug fahren und den richtigen Stock des Hostels finden war spannend. Kitkat mit Matcha Geschmack. Wasser mit Zusätzen. Hefeklöße mit herzafter Füllung.



 

Shanghai ist wahrscheinlich noch einer der bessten Städte, um in Asien anzukommen, weil es doch noch sehr westlich ist und dennoch sprechen einen Menschen an, um ein Bild mit dir zu machen.


- In der U-Bahn war ich der einzige Nicht-Asiate.
- Eine Frau am Essensstand hat versucht, mir Zählen beizubringen (glaube ich).



Übrigens: Ich habe vom Flughafen mit dem Taxi 24 Euro bezahlt, um zum Hostel zu kommen (hätte es aber ohne Taxi auch niemals gefunden) und mit der U-Bahn zum Flughafen 85 Cent! Dauer circa gleich lang.

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“People sometimes say that the way things happen in the movies is unreal, but actually, it's the way things happen to you in life that's unreal. The movies make emotions look strong and real, whereas when things really do happen to you, it's like you're watching television -- you don't feel anything.” - Andy Warhol