Taipeh, November 2013

Donnerstag, September 11, 2014



Taipeh oder: Ein Essenspost.

Zusammenfassung: Ich traf eine Einheimische, aß sehr viel und wir fuhren Rad durch die Stadt. Abends ging es auf einen Nachtmarkt.

Langfasssung:
Durch eine Freundin durfte ich mich mit einer Taiwanesin treffen, die mir die Stadt zeigte und auch noch Deutsch konnte. Sie holte mich an meinem Hostel ab und dann ging es mit dem Bus zum Restaurant Dung Fei Tung.

Dort gab es:
- Gurke in Chilliöl eingelegt: sehr gut
- Sprossen mit Tofufäden: sehr gut
- Schweinedumplings mit Ingwerstreifen, mit Sojasoße und Essig mariniert: sehr gut
- Teigtaschen mit Shrimps, scharf: gut
- Suppe mit Rind, Ei, Tofu und.... Schweineblut: gut (schmeckte eigentlich wie Pfannkuchensuppe, das Blut war geschmacklos - hört sich aber eklig an, ich weiß)


Danach an einem Stand ein Bubble Tea (bin ich der einzige Mensch, der das noch liebt?) mit grünem Tee und Zitrone (die süße kann man selbst bestimmen, ist also eigentlich wie ein mehr oder weniger gesunder Eistee - mit Bubbles 😝).

Angeschaut haben wir danach auch was:
Die Memorial Hall mit Informationen zur ziemlich verzwickten Geschichte zwischen China und Taiwan. 
 
 
Anschließend haben wir zwei Fahrräder organisiert (die kann man mit der Metrocard mieten, die erste halbe Stunde ist umsonst, die Zweite kostet dann 10 Taiwan Dollar - also 25 Cent). Mit den UBikes, die ein bisschen schwer zu fahren waren, sind wir dann circa 50 Minuten zu Taipei101 gefahren. Neben der Funktion als Einkaufszentrum ist es auch das höchste Gebäude Taiwans (und das 7.höchste der Welt) und hat eine Kugel im Inneren, um Erschütterungen durch Erdbeben auszugleichen. Mit unfähr 60km/h bin ich dann bis hoch gefahren, Anita hat sich unten beschäftigt und ich hab die grandiose Aussicht genossen. Man sieht die Berge, den Nebel, der um die schönen grünen Berge weht und natürlich die große Stadt, die mich mit den gelben Taxis von oben doch ein bisschen an New York erinnert hat. 
 





 

 
Wir wollten dann noch in das "Ursprungsdorf", das um die Ecke liegt. Das hatte leider aber schon geschlossen, aber es gab ein schönes Cafe, in das sind wir kurz rein.
 
Und dann der Shilin Nightmarket. Das ist so krass und nicht wirklich mit irgendwas bei uns zu vergleichen. Anitas Schwester kam noch dazu und wir spazierten entspannt und mit guten Gesprächen über den Nachtmarkt.
 

 
Was wir dann hier gegessen haben:
- Nudeln in Sesam-Erdnusssoße mit Gurke, kalt: sehr gut
- Taiwanesische Miso Suppe (schmeckt ganz anders als die Japanische, mit Ei, kaum Algen, klarere Brühe): okay
- Stinky Tofu frittiert mit Kohl und Korriander: seltsamerweise etwas geschmacklos, wenn die beiden Einheimischen nicht dabei gewesen wären, hätte ich schwören können, dass die mir normalen Tofu untergeschoben haben.
 

Wobei ich mich “geweigert” habe: Wurst mit Gemüse gefüllt in einer Reiswurst
Und dann noch Süße Bohnensuppe. Puh.
Das ist wohl der Renner in Taiwan. Aber es schmeckt genauso wie es sich anhört. Zuckrige Flüssigkeit mit süßen Bohnen (+ Tapioka und Mehlbällchen). Ich finde, das Bild sagt Alles.

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“People sometimes say that the way things happen in the movies is unreal, but actually, it's the way things happen to you in life that's unreal. The movies make emotions look strong and real, whereas when things really do happen to you, it's like you're watching television -- you don't feel anything.” - Andy Warhol